|


|
Der arme Wolf
Wenn die
Wolfs-Fütterung im Wildpark von mir moderiert wird, besteht die einzigartige Möglichkeit,
die Fütterung
hautnah im Gehege mitzuerleben, allerdings immer nur für ein paar wenige
Mutige.
Nachtrag 05.11.2008: leider besteht die Möglichkeit im Moment nicht mehr
| |
 |
|
Früher Heute Und in
Zukunft
Verfolgt Verspottet Geächtet
Der Wolf wird oft
dargestellt als Menschen-fresser, als Werwolf und als Rotkäppchen und
Oma fressende Bestie.
"Blutrünstige Bestie, vor dem weder Mensch noch Tier sicher sind"
- so oder ähnlich lesen wir es auch noch heute.
Auf dieser Seite möchte ich meine Erfah-rungen und Eindrücke
über Begegnungen zwischen Wolf und Mensch im direkten Kontakt
schildern. |
|
| |
Durch
hautnahen Kontakt mit Tieren, werden sich Kinder und Erwachsene
auch Naturentfremdete für den Schutz der Tiere und Natur
engagieren.
Für Menschen die Kontakt zu Tieren haben, egal ob sie ein
Haustier besitzen oder anderweitig mit Tieren arbeiten, sei es
in einem Tierpark oder Tierheim, diese Menschen spüren die
faszinierende Aura der Tiere, solche Menschen werden Tiere
verstehen und Lieben lernen. |
|
 |
|
| |
 |
|
Stimmen vor dem Wolfsgehege:
"Siehst du den großen bösen Wolf?"
"Was, der geht jeden Tag ins Wolfsgehege und lebt immer noch?"
"Wurden sie noch nie vom Wolf angegriffen?"
"Was passiert wenn sie im Gehege hinfallen?"
"Warum sind die Wölfe so scheu?"
"Der Wahnsinnige nimmt Besucher mit ins Wolfsgehege rein." |
|
| |
Stimmen so
genannter Wolfsexperten:
"Die Wölfe haben Angst."
"Das Gehege ist zu klein."
"Unverantwortlich, Besucher und Kinder mit ins Wolfgehege zu
nehmen."
"Warum ist der Wolf verletzt?"
"Warum zieht der Wolf die Rute ein?"
"Irgendwann passiert ein Unglück!" |
|
 |
|
| |
 |
|
Stimmen aus der
Presse zu
"1 Woche im Wolfsgehege"
"Um sich zu profilieren setzt Wolfgang Weller das Leben seines 10-jährigen
Sohnes und dessen Freund leichtfertig aufs Spiel."
"Wolfgang Weller lebt schon 3 Tage und 3 Nächte im Wolfsgehege und lebt immer
noch."
"1 Woche mitten unter wilden Raubtieren." |
|
| |
Plädoyer für den Wolf in freier Natur und im
Gehege
Ein Wolf ist von Natur aus menschenscheu, ob im Gehege oder in
der Natur wenn er unter seinesgleichen aufgewachsen ist wird er
nur widerwillig in die Nähe des Menschen gehen. Nur wenn er in
freier Natur keine Nahrung findet oder sehr schwere
Jagdbedingungen hat, wird er die menschliche Nähe aufsuchen um
dort satt zu werden mit z.B. Haustieren. |
|
 |
|
| |
 |
|
Menschen werden in der Regel vom Wolf nur
angegriffen, wenn
- der Wolf in die Enge getrieben wird und er
sich bedroht fühlt
- Jungtiere verteidigt werden müssen
- der Wolf krank ist
- der Wolf verletzt ist
- er nicht ausweichen kann
- er falsch behandelt wird |
|
| |
Auch heut noch
kann man feststellen, dass wenn irgendwo ein Raubtier Wolf
auftaucht, dass Presseberichte den Wolf sofort als negativ
darstellen. Dies ist für mich ein Zeichen, dass der Kontakt zu
Natur und Tier in Deutschland immer mehr verloren geht und die
negativen Darstellungen von so genannten Raubtieren für
reißerische Berichte missbraucht werden. Selbst ich, der sich
für das positive Image des Wolfs einsetzt, bekomme das öfters zu
spüren. |
|
 |
|
| |
 |
|
Meine Sicht der Dinge
Ein großes Gehege ist zwar schön, aber für den Wolf nicht
ausschlaggebend, denn ein Tier, ob Wolf, Bär oder Greifvogel
bewegt sich fast ausschließlich zur Nahrungssuche und
Partnersuche. Bei zu üppigem Nahrungs-angebot verkleinert sich
der Radius. Z.B. wenn einer meiner Falken gerade gefressen sieht
er keine Veranlassung umher zu fliegen, und dieses Schema lässt
sich auf fast alle Tiere (und Menschen) übertragen.
|
|
| |
Doch für mich sind Wölfe faszinierende,
scheue und stolze Lebewesen, die auch in Deutscher Natur eine
Daseinsberechtigung haben sollten, auch wenn es manchen Experten
nicht passt, dass ich Menschen den zaunlosen Kontakt zu Wölfen
ermögliche. Dadurch rücke ich den Wolf in das Licht, in dem er
verdient hat, zu stehen.
Für die Menschen denen der
Wolf ohne Zäune begegnet, haben böse Märchen und Sagen keine
Bedeutung mehr. |
|
 |
|
| |
 |
|
Oft werde ich gefragt, warum ab und an zu
beobachten ist, dass ein Wolf von dem Rest gejagt und gebissen
wird. Hintergrund ist, dass das Rudel oder einzelne Tiere
dadurch versuchen, angestaute Aggressionen abzubauen. Auch
wenn das gejagte Tier Unterwürfigkeit (z.B. durch Rute
einziehen) zeigt, wird es verfolgt. Es trifft immer das
Rangschwächste Tier. Wird dieses Tier aus dem Gehege entfernt,
wird das nächst Schwächere genau so behandelt. Auch bei anderen
Tiergruppen (Rudel- u. Herdentiere) ist dieses Verhalten zu
beobachten. |
|
| |
Der Wolf und ich
= Freunde fürs Leben!!!
Mit dieser
Seite möchte ich die Tiere nicht verharmlosen, sondern sie euch
realistisch darstellen. An
dieser Stelle möchte ich mich auch für die Unterstützung durch
euch, meine "Fans", bedanken.
Kommt mich doch bald wieder in Tripsdrill besuchen. Wenn ihr mal
hautnah mit dabei sein wollt, fragt doch einfach telefonisch im
Wildpark an, ob ich an dem Tag anwesend bin, denn nur dann ist
es möglich. Abschließend würde ich mich nun über einen Eintrag
in meinem Gästebuch freuen, um noch besser zu werden!!! |
|
 |
|
|